Kindergarten

 

 

 

 

 

Evangelischer Kindergarten in Bockhorn bekommt Obstbäume

 

Der Kindergarten hatte bei der Aktion der NWZ und der Fielmann AG einen von 30 Preisen ge­wonnen. Eltern und Kin­der wollen die Sträucher und Bäume im Nasch­garten pflanzen.

 

 „Ich freue mich schon auf ganz viel Marmela­de", sagt der fünfjährige Finn aus dem evangelischen Kin­dergarten an der Lauwstraße 7 in Bockhorn, als er am Mitt­wochvormittag einen kleinen Stachelbeerstrauch in seine rote Kinderschubkarre hievt. „Eine Feuerbohne habe ich schon gepflanzt. Ich gieße sie immer mit Zauberwasser.

Wenn sie größer ist, nehme ich sie mit nach Hause", ruft der vierjährige Frederik voller Euphorie.

Der evangelische Kinder­garten zählt zu den 30 Gewin­nern der „Naschgarten"-Ak­tion der Nordwest-Zeitung und der Fielmann AG, an der mehr als 200 Kindergärten aus dem Oldenburger Land teilge­nommen hatten. Am Mitt­wochvormittag wurden die Bäume und Sträucher von der Partner-Baumschule des Pro­jekts aus Schleswig-Holstein geliefert. Die Kinder holten schnell ihre Gartengeräte und Schubkarren aus dem Schup­pen und packten tatkräftig mit an.

„Das ist erstklassige Ware", begutachtet Erzieherin Mar­gret Fassio die zehn Obstbäu­me und 50 Beerensträucher. Die Kirsch-, Walnuss-, Apfel-und Birnenbäume sowie Sta­chel-, Bromheer- und ver­schiedene Johannisbeersträu­cher sollen den bereits be­stehenden Garten, in dem sich die Kinder bereits an ver­schiedenen Obstbäumen und vielen Kräuterpflanzen erfreu­en können, bereichern.

Bereits an diesem Sonn­abend, 30. Mai, ab 9 Uhr wol­len die Kindergarten Mitarbei­ter, Eltern und Kinder die neu­en Pflanzen bei einer Spiel­platz Aktion einsetzen. „Das sind sehr tolle Pflanzen", lobt auch Erzieherin Michaela Grüttner.

(aus der NWZ vom 21.05.2015 von Friedhelm Müller-Düring)

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Über den Evangelischen Kindergarten in Bockhorn:

Wir sind der Evangelische Kindergarten mitten in der Gemeinde Bockhorn. Wir sind durch unsere Arbeit ein Begenungsort für alle Kinder und deren Familien.

Der Evangelische Kindergarten ermöglichst den Zugang zum christlichen Glauben, in dem Kinder im frühen Alter mit der Botschaft von Jesus Christus vertraut gemacht werden und christlich geprägte Gemeinschaft erleben.

 

Unser Menschenbild ist bestimmt von Toleranz und Akzeptanz im Umgang mit unterschiedlicher Kultur und Religion. Kinder mit und ohne Behinderung gestalten und erleben ihr soziales Umfeld gemeinsam.

Wir sind fachlich kompetent ausgebildet und werden unterstützt von verschiedenen Therapeuten und Fachberatern. Zu speziellen Fragen gibt unser KONZEPT auf unserer Internetseite (siehe unten) weitergehende Informationen.

Wir arbeiten offen und integrativ in altersgemischten Gruppen. Alle Kinder haben neben ihren Stammgruppen die Möglichkeit, nach ihren aktuellen Interessen aus vielfältigen Angeboten zu wählen.

Diese individuelle Förderung aller Kinder stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstständigkeit. Die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes steht im Vordergrund.

Ein wichtiger Bestandteil unseres pädagogischen Handelns ist die aktive Mitarbeit der Eltern. Sie besteht auf gegenseitiger Wertschätzung, Transparenz und vertrauensvoller Zusammenarbeit.

Unser Kindergarten ist Teil der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bockhorn. Die Vielseitigkeit unserer öffentlichen Veranstaltungen (näheres in unserem Internetauftritt, siehe unten) gibt Einblick in unsere Arbeit.

Jeder ist willkommen.

Unser pädagogisches Angebot bedeutet, alltägliche Situationen zu thematisieren und in Projekte aufzuarbeiten. Dadurch werden Kenntnisse und Fähigkeiten der Kinder gezielt ausgebildet und erweitert.

Die Qualifizierung unserer MitarbeiterInnen wird stetig gesichert durch regelmässige Fortbildung und Supervision.

Grundlagen unserer Arbeit sind gemeinsam entwickelte Regeln, die sowohl Kindern, als auch MitarbeiterInnen Struktur und Orientierung geben.

Klare und offene Worte, Kommunikationsaustausch im Team, eine ehrliche, partnerschaftliche Beratung der Eltern streben wir an.

Unsere Einrichtung ist nach unserer offenen und integrativen Arbeit konzipiert und bietet vielfältige Anreize zu Spiel- und Fördermöglichkeiten.

Evangelischer Kindergarten Bockhorn
Ansprechpartnerin: Gaby Harbers
Lauwstrasse 7
26345 Bockhorn

Telefon: 04453 / 75 15
Fax: 04453 / 487 102

E-Mail: KITa.Bockhorn@kirche-oldenburg.de

Internet Seite:  http://evangelischer-kindergarten-bockhorn.de

 

 

 

WALDPÄDAGOGIK Bockhorner Mädchen und Jungen erfahren Zusammenhänge

Bockhorner Kinder aus dem evangelischen Kindergarten

zogen mit Försterin und Waldpädagogin Imke Reiners durch den Wald bei Zetel, um Naturerfahrungen zu sammeln.  

aus der NORDWEST – ZEITUNG vom 26.04.2012 von Kai Hippen

Fröhlich spazierten Mädchen und Jungen aus dem Bockhorner evangelischen Kindergarten am Dienstag durch den Wald beim Naturfreundehaus in Zetel. Angeführt wurden sie von einer richtigen Försterin und Waldpädagogin, Imke Reiners. Sie verfolgt ein Ziel: „Die Niedersächsischen Landesforsten sind ein modernes Unternehmen mit vielfältigen Aufgaben. Waldpflege und Holzernte gehören ebenso dazu wie Naturschutz und Bildungsarbeit."

Und in der letztgenannten Aufgabe habe die Waldpädagogik einen besonderen Stellenwert, unterstrich Imke Reiners: „Wir wollen vor allem junge Menschen wieder näher mit der Natur in Kontakt bringen, wir wollen sie mit dem komplexen Begriff der Nachhaltigkeit vertraut machen und Naturverständnis schaffen." Warum das nötig ist, erklärte die Försterin anhand einer erstaunlichen Erfahrung: „Vor allem in größeren Städten gibt es Kinder, die können nicht mehr auf Waldboden laufen. Das ist ihnen zu unsicher - kaum verlässt man mit ihnen feste Wege, fallen sie um."

Die Bockhorner Kinder hatten dieses Problem nicht. Diszipliniert wanderten sie der Försterin hinterher wie einst die Karl-May-Indianer, damit die Buschwindröschen links und rechts des Weges nicht zertrampelt wurden. Ein pädagogisches Ziel ist es laut Imke Reiners, jungen Menschen ganzheitliches und langfristig angelegtes Denken nahe zu bringen, damit sie diese Erfahrungen in ihr eigenes Handeln einbringen können. Als Beispiel wählte Imke Reiners das Verhältnis von Waldpflege und Jagd. Sie führte die Kinder zu kleinen Bäumen, denen die Spitzen fehlten. Eigentlich sind diese jungen Pflanzen ein Zeichen für funktionierende Naturverjüngung im Wald, die Bäume sähen sich von selbst aus. Doch die frischen Triebe jetzt im Frühling sind ein gefundenes Fressen für Rehwild. Das braucht im Wald zumindest in dieser Gegend keinen natürlichen Feind zu fürchten. Also, so Imke Reiners, muss es bejagt werden, damit der Wald wachsen kann.

 

 

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