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Andachtstext vom Sonntag 05. April 2020


Bleiben sie zu Hause! – diese Aufforderung kommt  uns von überall her entgegen.  Und seit zwei Wochen kommt noch das Kontaktverbot hinzu. – Wer hätte sich das jemals vorstellen können, dass wir Freiheitsliebenden und auch Freiheitsverwöhnten einmal so in der Gestaltung unseres Lebens beschränkt werden. Sich mit Freunden treffen, eine Ausflug machen, durch Geschäfte bummeln, ein Restaurantbesuch, Kino, Theater, Konzerte, Sportveranstaltungen – all das, ist zur Zeit nicht möglich. Selbst beim Einkaufen notwendiger Lebensmittel werden wir inzwischen gedrängt. Halten Sie sich nicht auf, erledigen Sie ihren Einkauf zügig.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht: Es ist eine ganz eigenartige Situation. Einerseits vermisse ich natürlich das „alte Leben“ und ganz besonders die persönlichen Kontakte. Aber ich weiß, dass wird wieder kommen, wenn auch anders.
Andererseits genieße ich die Ruhe und die Entschleunigung, die sich einstellt. Ich spüre  mehr und mehr, worauf es in unserem Leben ankommt, was wirklich wichtig ist. Und ich muss konstatieren: es geht mir doch wirklich gut – trotz der vielen Einschränkungen.
Ich habe mit einem Freund telefoniert. Er ist Erwachsenenbildner und selbstständig.  Von heute auf morgen sind ihm seine Einnahmen komplett weggebrochen. Er ist einer von denen, die sich gerade große Sorgen machen und  die diese Zeit in eine große existenzielle Not stürzt.
Ich denke in diesen Tagen viel an ein Wort aus dem Psalm 36. Im Jahr 2018 hat es uns als Losung durch das Jahr begleitet. Es lautet:
Bei dir, Gott,  ist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht.
Der Psalm 36 ist ein großes Loblied auf Gottes Gnade. Bei ihm kann man Zuflucht suchen und auch finden. Der Beter dieses Psalmes schildert, wie gut es ihm bei Gott ergangen ist. Und ich bin sicher, dass auch er in seinem Leben mancher Herausforderung begegnen musste. Zwei schöne Bilder hat er ausgewählt: Wie klares Wasser, das aus dem Boden strömt, erfrischend und lebensnotwendig, und wie helles Licht, das Licht der Sonne, die wärmt und belebt, so ist Gott, sagt er.
Mir hilft es, gerade in dieser Zeit der Ungewissheit auf Gottes lebensspendende Kraft zu vertrauen. Das schenkt mir Freiheit, eine große innere Freiheit und Gelassenheit.
Gottvertrauen ändert nicht die äußere Not – aber es schenkt Kraft für den Weg durch die Not und lässt uns schauen, auf das was wirklich wichtig ist:
Zusammenhalten und füreinander da sein!
Bleiben sie gesund und behütet!

 

Von Dietrich Bonhoeffer
 
Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
so viel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Amen.

Ihre Pastorin Ute Ermerling

 

Alle eure Sorge werft auf ihn - 02.04.2020

Von und mit Pastorin Natascha Hillje-von Bothmer

 

Andachtstext vom Sonntag 29. März 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

 

schon zwei Wochen leben wir nun in dieser Ausnahmesituation durch das Coronavirus. Ich weiß nicht, wie es Ihnen und Euch geht, aber manchmal erscheint mir das alles noch so unwirklich. Draußen spüren wir, wie es wieder Frühling wird und neues Leben in der Natur erwacht – und gleichzeitig ist in diesem Jahr alles ganz anders.  

 

Geraten wir in Krisen, dann ändert sich unser Leben. Sich abzulenken, das funktioniert nur bedingt, denn die Sorge im Inneren, die geht mit. Und gerade in diesen Tagen spüren viele, dass die Sorge sich breit macht: Die Sorge, dass ein lieber Mensch oder man selbst sich schwerer infiziert. Die Sorge darüber, wie es beruflich weitergeht und ob es überhaupt weitergehen kann. Das Gefühl, isoliert zu sein und auf der anderen Seite vielleicht auch die Last, sich nicht aus dem Weg gehen zu können.

 

Egal, wie das Bedrückende und Beunruhigende aussieht, es ist erst einmal für den, der es aushalten oder bewältigen muss, wie ein unüberwindbarer Berg. Und dann ist es gut, wenn da jemand ist, der uns zeigt, dass wir mit all dem nicht allein sind.

 

Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Thessaloniki: „Tröstet euch untereinander und einer baue den anderen auf, wie ihr auch tut.“ (1. Thess 5, 11)

 

Und dann entdecke ich sie, die vielen mutmachenden kleinen Gesten, die so viel bedeuten: Schülerinnen und Schüler und auch andere Gruppen, die sich anbieten, um Einkäufe für ältere Mitbürger zu erledigen. Verkäuferinnen, die mit viel Gelassenheit und Freundlichkeit die neuen Bestimmungen erklären, obwohl sie selbst unter großer Belastung stehen. Die Enkelin, die mit Straßenkreide auf dem Weg vor dem Pflegeheim den Gruß schreibt „Wir haben dich lieb, Oma“. Die vielen Pflegerinnen und Pfleger in den Krankenhäusern, Heimen oder Pflegediensten, und die Ärztinnen und Ärzte: sie alle müssen in dieser Zeit unglaubliches leisten. Oder da sind liebe Wünsche, die uns per Telefon, per Mail oder vielleicht sogar durch einen handgeschriebenen Gruß erreichen. Und immer wieder sehe ich Menschen, die viel Phantasie und Kreativität entwickeln, um anderen zur Seite zu stehen.

 

Und auch wenn sich unser Leben grundlegend geändert hat, auch wenn in diesen Zeiten so vieles abgesagt werden muss: Geburtstage, Konfirmationen, Urlaubsreisen – es ist nicht alles abgesagt. In einem Gruß, den ein Freund meinem Mann und mir kürzlich schickte, heißt es:

 

„Sonne ist nicht abgesagt. Frühling ist nicht abgesagt. Beziehungen sind nicht abgesagt. Liebe ist nicht abgesagt. Zuwendung ist nicht abgesagt. Musik ist nicht abgesagt. Phantasie ist nicht abgesagt. Freundlichkeit ist nicht abgesagt. Beten ist nicht abgesagt.“

Und Paulus hätte vielleicht hinzugefügt: Einander trösten und aufbauen ist nicht abgesagt. Gottes Segen ist nicht abgesagt.

 

Ganz herzlich,

Ihre und Eure Annemarie Testa

 

Meine Quelle - 27.03.2020

Von und mit Pastorin Ute Ermerling

 

Andachtstext vom Sonntag 22. März 2020

„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,

sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“

(2 Tim 1,7)

Liebe Beterinnen und Beter,

„Fürchte dich nicht!“. Dieser Zuspruch findet sich in vielen Geschichten der Bibel. So hört ihn Maria, als ihr der Engel erscheint und ihr verkündigt, dass sie schwanger ist mit Gottes Sohn. Den Hirten auf dem Feld erklingt er ebenso wie den Frauen am Grab, als sie Jesus nicht vorfinden, weil er längst auferstanden ist. „Fürchte dich nicht!“. Diesen Zuspruch haben wir immer wieder nötig. Denn jeder von uns weiß wie es ist, Angst zu haben. Gerade jetzt, in der Krisenzeit. Einerseits versuchen wir, unseren Alltag so normal wie möglich zu gestalten, andererseits brechen andauernd neue Meldungen zum Corona-Virus über uns herein. Wem wird da nicht mulmig zumute?

„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Paulus schreibt diese Worte, während er im Gefängnis sitzt. Angesichts seiner Notlage könnte er verzweifelt sein. Stattdessen schreibt einen Brief an Timotheus, einen Mann, der ohne Hoffnung ist. Timotheus hat versucht, das Evangelium unter die Menschen zu bringen, doch keiner will ihm und seinen Worten Glauben schenken. Im Gegenteil, er wird dafür auch noch angefeindet. Im richtigen Augenblick, als er aufgeben will, erreicht ihn der Brief des Paulus. Hab keine Angst! Vertrau auf Gottes Botschaft. Er ist mit dir und mit mir.

Dier Geist der Furcht weht in diesen Tagen und sicher in den nächsten Wochen stark genug. Umso wichtiger, sich hoffnungsvolle Momente  vor Augen zu führen. Wann haben Sie schon mal eine Krise durchgestanden, sind aus einer schwierigen Lage gestärkt hervorgegangen? Bei mir war es vor einigen Monaten die plötzlich über mich hereinbrechende Erkrankung im Herzen. Ich hatte Angst zu sterben. Mein Leben lief teilweise vor meinem inneren Auge an mir vorbei. Dann habe ich angefangen zu beten. Habe Gottes Beistand gesucht. Das hat mich irgendwann ruhiger werden lassen. Ich habe Gott mein Leben bewusst anvertraut und neue Kraft und Hoffnung bekommen. Ich habe gespürt, dass ich in dieser Krise nicht alleine bin. Es geht nicht darum, die Angst einfach unter den Teppich zu kehren, das funktioniert nämlich nicht. Es geht vielmehr darum, ihr Grenzen zu setzen und ihr etwas Positives entgegenzustellen. So können wir die „Angstspirale“ unterbrechen. Das gelingt nicht immer sofort, doch wir haben ja die Zusage Gottes: Er wacht mit seinem guten Geist über uns, er stärkt uns und schenkt uns seine Liebe und Besonnenheit. Kraft Gottes, um aus der Erstarrung in die Bewegung zu kommen. Liebe Gottes, um gemeinschaftlich der Corona-Krise die Stirn zu bieten. Indem wir untereinander vernetzt bleiben und uns gegenseitig Mut zusprechen. Besonnenheit – wir müssen die Lage ernst nehmen, aber wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen. Viel besser ist es, einen Schritt zurückzutreten und zu sehen, was wir haben: Die Fähigkeit, Krisen wie diese zu überstehen. Mit Gott im Rücken, der uns einen Teil der Last von den Schultern nimmt. In einem Lied von Mitch Schlüter heißt es: „Sei still, mein Herz, sei still, und vertrau auf deinen Gott. Der dich nach Hause bringt, wenn du verloren bist, dein Ausweg und Notausgang am Ende des Wegs, der dich auf die Schultern nimmt, wenn es nicht weitergeht, wenn dich die Kraft verlässt, auf dem letzten Stück trägt.“ Darauf dürfen wir hoffen. Das dürfen wir einfordern in dieser undurchschaubaren Krisenzeit. Gott wird uns die Furcht nehmen, wenn wir ihn darum bitten.

 

Gott segne Sie und euch!

Pastorin Natascha Hillje-von Bothmer

 

 

Coronavirus

Aufgrund der Coronaviruspandemie schließen sich die Kirchengemeinden der Friesischen Wehde Bockhorn, Neuenburg und Zetel der Empfehlung der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg an, die Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen bis einschließlich 19.4. auszusetzen.

 

Die Kirchengemeinden bedauern es sehr, die Passionszeit und das Osterfest nicht gottesdienstlich begehen zu können.

 

Weiter bitten die Kirchengemeinden um Verständnis, dass in Bezug auf Trauungen und Taufen für die Zeit nach dem 19.4. momentan noch keine weiteren konkreten Angaben gemacht werden können. Die geplanten Konfirmationen finden bis auf weiteres nicht statt. Dort bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Beerdigungen dürfen nur noch im Freien und im allerengsten Familienkreis stattfinden.

 

Die Kirchenbüros in Bockhorn, Neuenburg und Zetel bleiben besetzt, sind aber zu den Öffnungszeiten nur telefonisch erreichbar.

Die Pastorinnen und Pastoren sind in allen seelsorgerlichen Fällen telefonisch ansprechbar.

 

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2.Tim.1,7) Die besondere Situation fordert besondere Maßnahmen, denen wir uns mit Besonnenheit und nicht mit Angst und im Vertrauen auf Gottes Beistand stellen wollen.

 

Erntedankgottesdienst 2019

Die Kirchengemeinde Neuenburg feierte mit Pastor Johannes Rieper und begleitet vom Posaunenchor Zetel-Neuenburg Erntedankgottesdienst.
Die Erntekrone wurde wie in den vergangenen Jahren von Mitgliedern der Dorfgemeinschaft Neuenburgerfeld liebevoll gebunden.
Fotos: Wolfgang Neumann.

FrauenOrt Jever – Maria von Jever

Ein tolles Programm erwartete die Frauen vom „ Gesprächsabend“ und der „Offenen Kirche“ am 19. Juni auf ihrem Sommerausflug nach Jever. Im Mittelpunkt stand eine Führung durch das Schlossmuseum zum Thema FrauenOrt Jever - Maria von Jever. Frau Karin Steiner in der Rolle der Maria von Jever erwies sich als Kennerin der Zeitgeschichte und erzählte aus ihrem bewegten Leben zwischen Verrat, Liebe und Standhaftigkeit. Durchsetzungsstark kämpfte sie auf dem politischen Parkett mit diplomatischen und militärischen Mitteln für Unabhängigkeit. Sie förderte die wirtschaftliche Entwicklung, die Bildung und die Kunst. Durch ihre willensstarke Persönlichkeit ist sie noch heute die Symbolfigur des Jeverlandes und Ursprung vom Landkreis Friesland.
Ein gemeinsames Vespern beendete den Ausflug.

 

 

 

Auch die Senioren nutzten den letzten Termin vor der Sommerpause für einen Ausflug. Sie besuchten im Schulmuseum Bohlenberge das Cafe und die Sonderausstellung „Frau und Familienbild“. Modische Ausstellungsstücke führten durch den Wandel der Zeit von der Mode der Suffragette bis zum Minikleid und den typischen Accessoires.


Text und Fotos: Anke Bödecker


Fahrt nach Jever: Frauenort Jever – Maria von Jever

Die Frauen vom „ Gesprächsabend Neuenburg“ und der „Offenen Kirche“ fahren am Mittwoch 19. Juni nach Jever. Stärkung bei einer Tasse Kaffee, eine Führung durch das Schlossmuseum zum Thema FrauenOrt Jever- Maria von Jever und ein gemeinsames Vespern stehen auf dem Programm. Interessierte Frauen  aus Neuenburg und umzu sind herzlich eingeladen mitzufahren. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Abfahrt ist 14:15 Uhr am ev. Gemeindehaus Neuenburg, Graf-Anton-Günther-Str. 8. Um alles gut vorbereiten zu können, bitte möglichst bis zum 12. Juni bei Britta Siefken: 04452/1783 oder Hildegard Kriebitzsch 04452/7731 anmelden.


So viel du brauchst - Gesprächsabend für Frauen

Donnerstag, 14. März 2019 um 19:30 Uhr im ev. Gemeindehaus Neuenburg

Worum geht es bei der "Soviel du brauchst … Fastenaktion für Klimaschutz & Klimagerechtigkeit"? Was kann ich für mich,  für meine Umwelt tun? Wo können wir gemeinsam etwas verändern und wie gelingt es uns, die Alltagsroutine zu durchbrechen, um konsequenter für die Bewahrung der Schöpfung einzutreten? Andrea Feyen, Beauftragte für Umwelt, Klimaschutz und Energie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg wird an diesem Abend  mit uns Frauen diese Fragen diskutieren, aber auch praktische Anregungen geben, wo Jede und Jeder ganz konkret handeln kann.

Interessierte Frauen aus der Friesischen Wehde und umzu sind herzlich eingeladen.

„Abendstille“ – Abendandachten in der Schlosskapelle Neuenburg

Ihre Kirchengemeinde lädt Sie ein!

Ein Team von Ehrenamtlichen unserer Kirchengemeinde gestaltet die abendlichen Andachten. Zu Beginn der neuen Woche können Sie sonntags  für etwa 30 Minuten zur Ruhe kommen, singen und bei den vorbereiteten, besinnlichen Texten innerlich mitgehen.
Zwei Zyklen sind geplant: am 17.Februar, 24. März und 28. April und im Herbst am 15. September, 20. Oktober und 17. November. Die „Abendstille“  beginnt immer um 18 Uhr.
Das Vorbereitungsteam freut sich mit Ihnen auf die erste „Abendstille “ am 17. Februar um 18 Uhr in der Schlosskapelle zu feiern.

 

Goldene Konfirmation 2018

Nach dem Festgottesdienst gab es für die Goldjubilare viel Gelegenheit zum Austausch schöner Erinnerungen. Foto: Fotostudio Sander

Am 23. September feierten  22 Konfirmanden der Konfirmationsjahrgänge 1967 und 1968 ihr goldenes Jubiläum. Die ersten Jubilare fanden sich schon eine knappe Stunde vor dem Gottesdienst im Schlosshof ein.  Viele hatten sich seit der Schulzeit nicht wieder gesehen. Zu Beginn des Gottesdienstes zogen die Goldkonfirmanden mit der Pastorin Natascha Hillje-von Bothmer und den Kirchenältesten  Elke Osterthun und Wolfgang Neumann in die Schlosskapelle ein. Die Jubilare wurden erneut eingesegnet und erhielten zur Erinnerung an diesen Tag eine Urkunde. Außerdem feierten sie gemeinsam Abendmahl.
Nach dem Gottesdienst wurde ein Erinnerungsfoto geschossen, bevor es dann zum festlichen Mittagessen in den Neuenburger Hof ging. Nach einem gemütlichen Beisammensein mit vielen „Weißt – du – Nochs“ und Erzählungen aus den vergangenen Jahren ging es gegen 14.30 Uhr zum Schulmuseum nach Bohlenbergerfeld. Dort wurde die Gruppe schon von „Fräulein Ramm“ erwartet, um an einer Schulstunde um 1910 teilzunehmen. Leider waren die Teilnehmer viel  zu lieb, so dass niemand in der Ecke stehen musste, so bedauerte das Fräulein. Im Anschluss klang der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Cafe des Schulmuseums aus, bevor sich alle auf den teils langen Heimweg machten. Ein Teilnehmer war sogar aus dem Westerwald angereist. Alle waren begeistert von dem schönen Tag und bedauerten, dass viele der Einladung nicht gefolgt waren.
Elke Osterthun

Feierliche Einführung der neu gewählten Kirchenältesten

Der neue Gemeindekirchenrat in Neuenburg. Foto: AF

Am 17. Juni führte Pfarrerin Natascha Hillje - von Bothmer in einem sehr feierlichen Gottesdienst die neu gewählten Kirchenältesten Elke Osterthun, Waltraut Schwab, Elke Burmeister, Kerstin Siefjediers, Birgit Voß, Wolfgang Neumann, Wolfgang Corell, Maice Renken und Cai-Olaf Wilgeroth in ihr Amt ein. In den Segen eingeschlossen wurden auch die Ersatzältesten Beate Ramm, Thordis Adler und Klaus-Dieter Huger und die Gemeinde sang den neuen Gemeindeverantwortlichen Mut und gute Wünsche zu mit dem Lied "Dass der Weg euch glückt" (Text von Eugen Eckert, Musik von Fritz Baltruweit).
Mit einem herzlichen Dank für die langjährige ehrenamtliche Mitarbeit als Kirchenälteste wurden Karl-Heinz Gerdes, Angela Lübben und Ewald Meine aus ihrem Amt verabschiedet. Sie erhielten eine Urkunde des Oberkirchenrates und Bischofsvertreters Thomas Adomeit und von der Kirchengemeinde einen blühenden Rosenbusch für den Garten.

  Als Kirchenälteste verabschiedet wurden Karl-Heinz Gerdes (nicht im Bild), Ewald Meine und Angela Lübben.


Der Posaunenchor Zetel-Neuenburg sorgte unter der Leitung von Michael Bork und im Wechsel mit Gertrud Schedl an der Orgel für wunderbare musikalische Begleitung.
Von dem Angebot im Anschluss an den Gottesdienst mit den Kirchenältesten anzustoßen und ins Gespräch zu kommen, machten die Gottesdienstbesucher regen Gebrauch und es ergaben sich bei wunderbarer Sommerabendatmosphäre im Schlosshof noch viele Gespräche.

 

Bei Sekt und Saft kamen die Kirchenältesten mit den

Gratulanten ins Gespräch. Fotos: Andrea Feyen

"Was glaubst du?"

Die Konfirmandengruppe mit Teamern in Asel. Foto: NHvB

 

Die Konfirmanden haben sich im Rahmen ihrer Konferfreizeit in Asel mit ihrem Glauben auseinandergesetzt und werden sich zu diesem Thema der Gemeinde vorstellen. Der Vorstellungsgottesdienst findet am 11. März um 10 Uhr in der Schlosskapelle statt. Schauen und hören wir, was die Jugendlichen vorbereitet haben. Was glauben Sie?

 

 

 

Zu Tisch mit dem Herrn – Feierabendmahl für KonfirmandInnen

Brot und Wein zum Abendmahl. Foto Anke Bödecker

Am Donnerstag, den 13. April 2017, fand wieder das traditionelle Feierabendmahl im Gemeindehaus statt. 16 der 23 Konfirmandinnen und Konfirmanden waren mit ihren Familien gekommen. So konnten sie schon einmal üben, wie das denn geht mit dem Abendmahl. Was es theoretisch damit auf sich hat, erarbeiteten sich die Vorkonfirmanden ganztägig an einem Samstag. Dort  lernen sie u.a. die Abendmahlsliturgie kennen und erfuhren die Geschichte des letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern feierte.

Den ausführlichen Bericht mit vielen Bildern finden Sie hier

Empfang zur Begrüßung

Mit Engelsflügeln aus Glas hießen Elke Osterthun und Wolfgang Corell im Namen des Gemeindekirchenrates Pastorin Natascha Hillje-von Bothmer und ihren Ehemann herzlich willkommen. Foto: Andrea Feyen


Unter sehr großer Teilnahme der Gemeinde begrüßte Kreispfarrer Christian Scheuer Natascha Hillje-von Bothmer als neue Pastorin der Kirchengemeinde Neuenburg ganz offiziell im Gottesdienst am 12. Februar. Musikalisch begleitet vom Posaunenchor Zetel-Neuenburg und dem Chor "Neuenburger Schlossgesang"  feierten die zahlreich erschienenen Gemeindemitglieder und Gäste den Beginn der neuen Amtszeit. Besonders schön war, dass alle ehemaligen Pastorinnen und Pastoren der Kirchengemeinde gekommen waren.

Der Gottesdienst galt aber auch Pastor Rüdiger Gehrmann, der die Vakanzzeit über zwei Jahre als Vertretung überbrückt hat. Dafür dankte Elke Osterthun Pastor Gehrmann sehr herzlich und schenkte ihm zur Erinnerung einen Klangfisch aus Glas. Auch Brigitte Göde, die als Katechetin weit mehr als zwei Jahre für den Konfirmandenunterricht zuständig ist, wurde offiziell verabschiedet. Leider konnte sie krankheitsbedingt nicht beim Gottesdienst dabei sein. Da Frau Göde die Konfirmandinnen und Konfirmanden noch bis zur Konfirmation im Mai begleitet, wird noch Gelegenheit zum Abschied nehmen sein.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst waren Gemeinde und Gäste zum Empfang im Gemeindehaus geladen und viele sind der Einladung gerne gefolgt.

Auch Detlef Osterthun überbrachte im Namen des Heimatvereins

herzliche Willkommensgrüße und überreichte einen Klangfisch.

Fotos: Andrea Feyen

Pfarrerin Natascha Hillje-von Bothmer seit 3. Januar im Dienst für die Kirchengemeinde Neuenburg

Elke Osterthun, Vorsitzende des Gemeindekircherates, und Kirchenältester Wolfgang Corell begrüßen Pfarrerin Natascha Hillje-von Bothmer (3. v. li.) in der Gemeinde Neuenburg. Kreispfarrer Christian Scheuer (re.) freut sich, dass die Pfarrstelle in Neuenburg zum Jahresbeginn wieder besetzt ist.
Foto: Andrea Feyen

Am 15. Januar um 10 Uhr erster Gottesdienst

Das war eine frohe Botschaft so kurz vor Weihnachten für die Kirchengemeinde Neuenburg, dass die Pfarrstelle wieder besetzt wird.

Mit Natascha Hillje-von Bothmer zieht nun eine vielseitig ausgebildete Pastorin in das Pfarrhaus ein. Nach dem Abitur hatte sie das Theologiestudium bereits  begonnen, aber aus persönlichen Gründen entschieden zunächst eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie zu machen und diesen Beruf selbständig auszuüben. Der Wunsch als Theologin zu arbeiten aber blieb stets erhalten und mit viel Energie und Durchhaltevermögen startete sie mit 38 Jahren noch einmal neu. Das Studium schloss sie 2014 erfolgreich ab und war anschließend bis Dezember 2016 als Vikarin in der Lamberti-Kirche in Oldenburg tätig.

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe in Neuenburg, vor allem auf die Begegnung und den Austausch mit den Menschen. Deshalb steht meine Tür immer offen."

Den ersten Gottesdienst hält Pfarrerin Hillje-von Bothmer am 15. Januar um 10 Uhr. Darauf freut sie sich sehr, denn auch von der Akustik der Schlosskapelle ist sie sehr angetan.

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