Umgestaltung des Friedhofs

Sicher haben Sie es schon bemerkt: Auf unserem Friedhof tut sich was!

Nachdem im Frühjahr die nicht mehr ansehnlichen Thuja-Hecken gerodet wurden, konnte nun endlich auf den freien Flächen neuer Rasen angesät werden. Zwei Bänke wurden aufgestellt und laden zum Verweilen ein.

 

Friedhofsgärtner Jürgen Martens ist dem Auftrag des Gemeindekirchenrats gerne gefolgt und hat ein Hochbeet vor der Friedhofskapelle errichtet.

 

Foto: NHvB

 

Es soll nun jahreszeitlich immer wieder neu bepflanzt werden.
Wir hoffen, dass wir bald die Ausschreibung für die Sanierung der Hauptwege auf dem Friedhof vornehmen können und die nötigen Gelder zusammenbekommen. Dann können sich alle wieder besser auf dem Gelände bewegen. Langfristig ist außerdem eine neue Wasserstelle geplant. Sie soll mit Gießkannen ausgestattet und in einer Höhe gemauert werden, die ein rückenfreundliches Befüllen der Kannen ermöglicht.

Der Friedhof in Neuenburg

Der Friedhof in Neuenburg ist ein besonderer Ort der Ruhe, des Abschieds und der Erinnerung. Durch die fast nahtlose Anbindung an den Neuenburger Forst findet der Besucher eine besonders naturnahe Lage vor, mit der Möglichkeit den Friedhofsbesuch mit einem Waldgang zu verbinden. Ausreichende Parkmöglichkeiten befinden sich an der Graf-Anton-Günther-Straße im Bereich des Haupttores und der Friedhofskapelle.

Die Friedhofskapelle, erbaut 1973
Hauptweg und Blick über den älteren Friedhofsbereich
Aufbahrungshalle

Im Jahre 1855 legten engagierte Neuenburger einen eigenen Friedhof an. Mit dieser vorausschauenden Initiative ermöglichten die Neuenburger nicht nur die Chance zur Gründung einer eigenen Pfarrgemeinde (die erfolgte 1860), sie stärkten auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Eingesessenen, die bis dahin ihre Verstorbenen auf den Kirchhöfen in Bockhorn oder Zetel beisetzen mussten.
Auf dem ältesten Teil des Neuenburger Friedhofs steht heute noch das erste, mit einem Stein gekennzeichnete Siedenburgsche Grab aus dem Jahre 1856.

 

Siedenburgsches Grab von 1856

Wo der Hauptweg bei den besonders gestalteten alten Grabsteinen auf den Querweg stößt, ist es möglich entlang des alten Försterpadds zum Ehrenmal am Hilgenholt und im weiteren Verlauf in den Wald zu gehen.

 

Besonders gearbeitete alte Grabsteine
Blick zum Waldpadd

Wer sich genauer über die historische Entwicklung der Kirchengemeinde Neuenburg und ihren Friedhof informieren möchte, findet sachkundige und auch bewegende Einblicke in dem Buch: Aus der Geschichte der Kirche in Neuenburg, Nr. 20 der Schriftenreihe "Neuenburger Heimatkunde" Arbeitskreis Heimatkunde im Heimatverein Neuenburg e.V., Dezember 2009

 

Fotos: Anke Bödecker, Britta Hansen-Maschke

Eichenallee am Hauptweg
Das neue Hochbeet an der Friedhofskapelle
Umgestaltung des ehemalig heckenumsäunten Friedhofsbereichs. Alle Fotos: Natascha Hillje-von Bothmer

Veranstaltungen

Musik im Kirchenkreis Friesland - Wilhelmshaven

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